Episode 7
Unser Experiment nahm einen guten Anfang, doch dann kam der Stuck. Die Disziplin liess nach und die alten Muster drückten wieder durch. Ist unser Experiment, unsere Verhaltensweisen zu verändern, gescheitert oder geht es weiter und wenn ja, wie?
Davon berichten wir in dieser Episode und gehen darauf ein, wie wichtig es ist, einander ehrlich mitzuteilen, was gerade da ist an Gefühlen und Gedanken. Vor allem auch diejenigen, die uns unangenehm sind und Ängste vor schlimmen Konsequenzen auslösen, wie z.B., dass der Partner/die Partnerin weggehen oder uns (verbal) angreifen könnte.
Zusätzliche Infos
EHRLICHES MITTEILEN
Jeder kann z.B. 10 Minuten ungestört über den Inhalt seiner Hauptzentren sprechen, also Gedanken, Emotionen und Körperempfindungen. Das, was ihn jetzt in diesem Moment bewegt. (Möglichst keine Geschichten aus der Vergangenheit und keine Gedanken, welche die Zukunft betreffen.) Wichtig dabei ist, auch die eigenen Grenzen zu wahren, z.B. „Ich möchte jetzt nicht mehr sagen“.
Typische Satzanfänge: Mein Kopf denkt, dass/ob (Gedanken) // Ich spüre z.B. Wärme in meinen Füssen (Körper) // Ich fühle Wut (Gefühle)
Der andere schenkt dem Sprechenden die ganze liebevolle Aufmerksamkeit. Nur mit offenem Zuhören(wollen) funktioniert der Prozess!